das Wichtigste zur Fischerei von A-Z


aktueller Wasserstand:
http://www.embalses.net/pantano-1233-boadella.html
unter diesem Link seht ihr den aktuellen Wasserstand, wird wöchentlich (Dienstags) von den Behörden aktualisiert

Angelmethoden:
Die erfolgversprechendsten Methoden sind mit Abstand die Vertikalfischerei mit Drop Shot. Des Weiteren sind Vertikaljigen, Wacky, Texas- und Carolina immer wieder gute Alternativen. Oder einfach bequem nur den Köder setzen, mit Schwimmer oder auf Grund.

Anzahl Ruten: 
erlaubt sind pro Angler 2 Angelruten, die sich von ihm selbst in Reichweite befinden

Ausweise:                          
für die obligatorische Registration bei der Fremdenpolizei sowie für die Ausstellung der Anglerlizenzen benötige ich nach der Buchung eine Kopie eurer ID oder Passes. Bitte per E-Mail an: [email protected]       

Berufsfischerei:              
keine

Bootsfischerei:
für das Fischen vom Boot her ist dieser See eigentlich prädestiniert; jede abgelegene Bucht und Tiefe wird mühelos erreicht. Nur für die Schleppfischerei ist dieser Stausee weniger geeignet. Ganz einfach, weil der See in Ufernähe sehr unregelmässig tief ist und es am Grund viele Hindernisse wie Bäume, Wurzeln, Felsen und Ruinen hat. Hänger sind garantiert!

Die aktivsten Regionen befinden sich in 6-8 m Tiefe, im Winter bei ca 12 m und im Sommer kann schon mal ein schöner Biss auf einen Oberflächenköder erfolgen. Im Frühling und im Sommer überlistet man mit Glück kapitale Blackbass, die zwischen den Büschen lauern. Leider hat hier in den letzten Jahren aber der eingeschleppte Rapfen im seichten Wasser Überhand genommen und dauernd fängt man diese stattlichen Räuber, die aber wegen ihren vielen Geräten von vielen Fischern verschmäht werden.

Boote:
es sind nur in Katalonien immatrikulierte und versicherte Boote mit Elektromotoren oder Ruder zugelassen (Benzinmotoren sind strengstens verboten!). In den Sommermonaten fährt im Becken von Darnius manchmal ein Sportboot mit Gasmotor für die Touristen herum (Wakeboard und Bananaboat, mit einer Ausnahmebewilligung). Dem kann man ganz einfach entgehen, in dem man in die abgelegenen Teile des Sees fährt, wo man seine Ruhe hat.

Unsere Boote (Marke Mändli) sind alle mit Elektromotor, Echolot, Batterien, Ruder, Anker, Fischkasten, Kescher, Sonnenschirm, Versicherung und Kartenmaterial ausgerüstet. Sie sind auf alle Seiten offen und bieten idealerweise für 2 Fischer genügend Platz. Gesetzlich sind nur 3 Personen auf einem Boot zugelassen. Bei 3 Fischern ist der Platz allerdings schon recht knapp! Auf Wunsch haben wir auch Schwimmwesten. In den kalten Monaten ist es empfehlenswert, Hüftstiefel mitzunehmen für das Ein- und Auswassern der Boote.

Ein- und Auswassern der Boote:
Da es sich um einen Stausee handelt, der nur natürliche Uferbereiche hat und keinen Hafen oder Bootsstege vorhanden sind, müssen die Boote jeweils ein- und ausgewassert werden (auch wegen der Diebstahl- und Vandalismusgefahr). Deshalb ist es von Vorteil, wenn unsere Gäste ein Auto mit Anhängerkupplung haben. Ansonsten stellen wir ein Auto gegen einen kleinen Unkostenbeitrag zur Verfügung.
Ein Vorteil ist es auch, dass das Boot nicht immer wieder be- und entladen werden muss, sondern einfach im eingezäunten Gelände der Finca Paraiso parkiert werden kann. In einer kurzen Instruktion werden den Gästen die wenigen Handgriffe erklärt, wie man schnell und praktisch ein- und auswassert.

Fangstatistik:                     
keine

Fischarten:
Zander, Barsch, Hecht, Blackbass, Aal, Rapfen, Karpfen, Rotaugen, Döbel, Sonnenbarsch, Brachsmen, Krebse

 

Fischbestand:
Die Fischer aus der Schweiz und Deutschland kommen vor allem wegen dem Zander. Die Einheimischen eher wegen den Barschen und den Friedfischen. Die Franzosen wegen dem Blackbass. Der Bestand bzw. die Fänge schwanken natürlich wie in allen Gewässern stark.

Weil nur so wenige Fischer angeln und keine Fangstatistiken auszufüllen sind, sind verlässliche Fangzahlen schwierig.

 

Erlaubte Angelzeit:
das ganze Jahr, Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang (Nachtfischen verboten)

 

Erlaubte Angeltage:
alle Tage der Woche

Geschützt Arten:              

katalanischer Gründling 

 

Köder:
offiziell gilt folgende EU-Regel; nur künstliche Köder sind erlaubt, Ausnahme:  der Wurm

Achtung! lebende oder tote Köderfische / Fetzen sind verboten

 

Nehmt genügend Köder und Gummi mit aus der Schweiz, auch Blei und Haken nicht vergessen. Wer offensiv an gefährlichen Orten mit vielen Bäumen fischt, provoziert auch Hänger!

 

Kontrolle:
verschiedene Kontrollorgane sind berechtigt, Kontrollen durchzuführen. Auf dem See wird nicht kontrolliert, weil die Kontrollorgane kein Boot zur Verfügung haben. In Ufernähe wird man vielleicht mal aufgefordert, für die Kontrolle ans Ufer zu kommen. Beim Ein- und Auswassern der Boote sowie beim Ausüben der Uferfischerei wird man des Öfteren von den Agents Rurals, Forestals, Guardia Civil oder den Mossos kontrolliert. 
Wenn man freundlich und höflich bleibt und die Papiere stimmen, werden auch kleinere Vergehen wegen Unwissenheit mit einer Ermahnung abgetan. Kontrolle ist auch gut und wichtig, um gegen die „Schwarzfischerei und Frevlerei“ vorzugehen!

Lizenzen:                            
als Basis braucht der Angler eine Lizenz, die in ganz Spanien gültig ist. Angler ab 65 Jahren bekommen diese Lizenz gratis (gültig 4 Jahre). Erst wenn man diese Lizenz gelöst hat, kann man die Karte für den See erwerben. Die Jahreskarte für den See läuft jedoch immer nur bis am 31. Dezember! Beide Jahreslizenzen kosten zusammen 55 Euros und sind im Preis inbegriffen.
Die Lizenzen erstelle ich bereits 2-3 Tage im Vorfeld eurer Anreise.

Ruten/Material:
ideal für auf das Boot sind kurze, feine Ruten mit guter Aktion, Rollen mit geflochtener Schnur. Auf den Zander wird relativ fein gefischt (nur Einerhaken ohne Stahlvorfach), wenn dann halt man einen Hecht erwischt, muss mit dem nötigen Gespür gedrillt werden….
Ersatzmaterial sowie lebende Köder kann man günstig im Sportwarengeschäft Decathlon in Figueres dazukaufen, wenn mal etwas kaputt- oder ausgegangen ist. Die Auswahl ist natürlich nicht so gross wie in einem Fachgeschäft in der Schweiz.
Achtung!  Ab 1.1.2025 ist das Angeln mit Blei in ganz Spanien verboten. In den Fachgeschäften in der Schweiz und Deutschland bekommt man Alternativen zum normalen Blei. Allerdings findet man hier in Spanien noch keine Alternativen dazu. Allfällige Kontrolleure machen einem immer wieder auf diese Neuerungen aufmerksam, ohne Konsequenzen.


SaNa-Ausweis:
nicht notwendig

Schonmasse:      
Zander und Hecht           45 cm

Flussbarsch                     16 cm
Blackbass                        25 cm

Andere               über        8 cm    


Sportfischerei:                 
der Stausee gilt als Privatgewässer, deshalb braucht es eine separate Lizenz           

Uferfischerei:
auch vom Ufer braucht es die gleiche Lizenz zum Fischen wie vom Boot, jedoch ist die Erfolgschance vor allem auf kapitale Fänge vom Boot her bedeutend grösser. Ausserdem ist nur ein geringer Teil des Ufers bequem erreichbar, 2/3 davon sind nicht mal zu Fuss zu erreichen.

Widerhaken: 

einfache Haken können mit Widerhaken benutzt werden, bei Zweier und Dreierhaken besteht ein Widerhakenverbot

die nötigen Patente